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Gordon Herbert

Von Penticton nach Los Angeles 2028

Es ist offiziell: Seit diesem Sommer stehe ich als Head Coach der kanadischen Herren-Nationalmannschaft an der Seitenlinie. Für mich ist das mehr als ein neuer Job. Ich bin in Penticton, British Columbia, geboren und habe 1984 als Spieler für Kanada bei den Olympischen Spielen in Los Angeles gespielt. Mehr als vier Jahrzehnte später darf ich nun das Team meines Heimatlandes anführen. „I’m incredibly honoured and excited for the opportunity to coach my home country“, habe ich bei meiner Vorstellung gesagt. Genau so fühlt es sich bis heute an.

Canada Basketball hatte mich bereits am 1. Mai 2025 als kommenden Head Coach vorgestellt. Übernommen habe ich das Amt planmäßig in diesem Sommer, als Nachfolger von Jordi Fernández, der sich auf seine Aufgabe als Head Coach der Brooklyn Nets konzentriert.

Mein Einstand hätte kaum besser laufen können. Anfang Juli gewannen wir in Hamilton, Ontario, unsere beiden Heimspiele in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2027: 110:84 gegen Puerto Rico und 116:78 gegen Jamaika. Shai Gilgeous-Alexander, MVP der NBA-Saison 2024/25, erzielte dabei vor heimischem Publikum 26 Punkte. Kanada steht nach sechs Spielen ohne Niederlage an der Spitze seiner Qualifikationsgruppe. Ende August geht es im Videotron Centre in Quebec City weiter.

Die Ziele sind klar formuliert. General Manager Rowan Barrett sagt es so: „This quad, our expectation is to get to the top of the podium.“ Es geht um die Weltmeisterschaft 2027 in Katar und um die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles: ausgerechnet dort, wo meine eigene Olympia-Geschichte als Spieler begann. Diese Generation kanadischer Spieler hat alles, um Geschichte zu schreiben. Ich freue mich auf jede Minute dieser Aufgabe.